Downfall of Gaia – Atrophy (Rezension)

Downfall of Gaia - Atrophy

Downfall of Gaia – ein Name, den ich immer wieder mal gelesen, aber irgendwie nie in die Musik reingehört habe… Warum auch immer?! Die Jungs leben wohl über den ganzen Planeten zerstreut und auf dem aktuellen Album „Atrophy“ gibt es atmosphärischen Post-Metal mit starken Einflüssen aus Black, Doom und Sludge zu hören. Stilistisch wird hier so einiges abgedeckt, von verträumten Pickings über schwere doomige Parts, die mich manchmal etwas an Omega Massif erinnern, bis hin zu ordentlichen Blastbeats. Sehr gut kommen auch die wehklagenden Leads, die vor allem im sehr starken Opener „Brood“ und im Rausschmeisser „Petrichor“ die trübe Atmosphäre noch verstärken. Sehr angenehm ist für meinen Geschmack auch die Produktion ausgefallen, die sehr warm klingt und nicht auf Teufel komm raus komprimiert und laut gemacht wurde, wie vieles im Metal-Bereich heute. Das kommt der Dynamik des Albums sehr zugute und fördert meiner Meinung nach den Hörgenuss.

Insgesamt hat mir das Album sehr gut gefallen, aber da es hier und da ein wenig schwächelt und gesanglich keine großen Glanzleistungen bietet, konnte es mich nicht vollends überzeugen. Fans des atmosphärischen Metals jeglicher Spielarten sollten aber auf jeden Fall mal ein Ohr riskieren!