Interview mit Cult Never Dies (Dayal Patterson)

CultNeverDies
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Nach „Lords of Chaos“ war ich immer auf der Suche nach weiteren Büchern über Black Metal, die mich noch tiefer in die Szene einführen könnten. Dadurch bin ich auf Dayal Patterson aufmerksam geworden, und auch wenn seine Werke bisher nur auf Englisch erschienen sind, habe ich sie verschlungen. Im Zuge der kürzlichen Veröffentlichung der ersten beiden ins Deutsche übersetzten Bücher durch den Index Verlag hat sich für mich die Möglichkeit ergeben ein Interview mit ihm zu führen, eine Gelegenheit, die ich sofort wahrgenommen habe. Die Zusammenarbeit lief schnell und reibungslos ab, so dass wir nun glücklich sind, euch das folgende sowie exklusive Interview präsentieren zu können.

Hi Dayal! Als erstes möchte ich mich für die Möglichkeit bedanken, ein Interview mit Dir führen zu dürfen. Ich hoffe, es geht Dir soweit gut…

Ja, mir geht es gut, danke! Ich habe viel zu tun, aber mir wird schnell langweilig, wenn dem nicht so ist. So gesehen kann ich mich momentan nicht beschweren.

Ich liebe Deine Bücher über Black Metal! Wie kamst Du auf die Idee solche Bücher zu schreiben? Schließlich gab ja es auch schon Bücher zu diesem Thema. War die Geschichte des Black Metals für Dich noch nicht gut genug erzählt?

Vielen Dank für die Blumen! Als ich angefangen habe mein Black-Metal-Buch zu schreiben, gab es schon einiges an Literatur zu dem Thema, aber meiner Meinung nach wurde da die Entstehung und Entwicklung des Black Metals nicht in der richtigen Art und Weise wiedergegeben, nämlich durch die Menschen, die daran beteiligt waren. Und das musste geschehen, da einfach zu viele Leute außerhalb der Szene ein ungenaues Bild des Black Metals wiedergegeben haben. Ich hatte jetzt nicht die größten Ambitionen ein Buch über den Black Metal zu schreiben, aber ich habe darauf gewartet, dass jemand aus der Szene ein Buch schreibt und mit allen wichtigen Vertretern des Genres spricht und nicht immer nur mit den gleichen drei bis vier Bands aus Norwegen. Da dies bis 2009 nicht passierte, habe ich mich entschieden es halt selbst zu tun. Wenn ich gewusst hätte, dass ich vier ganze Jahre brauchen würde, um das Buch herauszubringen, hätte ich es mir sicherlich anders überlegt.

Du arbeitest bzw. hast für das Terrorizer Magazin, den Metal Hammer, das Decibel und das Record Collector Magazin gearbeitet. Wie bist Du zu all diesen Magazinen gekommen?

Im Jahre 2000 habe ich aus Sentimentalität mein eigenes Print-Magazin „Crypt“ gegründet, weil Print-Magazine, die damals durch Online-Magazine abgelöst wurden, rar wurden. Im Moment ändert sich das ja zum Glück wieder. Da ich beim Terrorizer Magazin sowieso schon als freier Fotograf angestellt war, war es auch ein leichtes für dieses Heft zu schreiben. Und nachdem ich mein Magazin gegründet hatte, bereitete mir das Schreiben viel Spaß.

Zum Metal Hammer, das war wohl zu der Zeit als ich regelmäßiger und professioneller schrieb, bin ich durch einen glücklichen Zufall gekommen. Als die zweite Ausgabe meines Magazins fertig war, hatte ich ihnen ein Exemplar zwecks Besprechung zugesandt, in der Hoffnung auf diese Weise etwas „Werbung“ für mein Magazin zu haben. Sie haben es nicht besprochen, mir aber zwei Tage später eine E-Mail geschrieben, in der stand, dass sie mein Gorgoroth-Interview gelesen hätten und mich fragen wollten, ob ich nicht für sie schreiben wollte. Von da an kam die Sache ins Laufen.

Beim Verlag Cult Never Dies bist Du Dein eigener Chef. Warum hast Du für Deine Bücher und das Merchandise eine eigene Firma gegründet?

Ich habe zwar Cult Never Dies gegründet, habe mittlerweile aber einige Mitarbeiter, da es für mich alleine schon zu arbeitsaufwendig geworden ist. Ich bin mir nicht sicher, ob es eine Firma oder ein außer Kontrolle geratenes Hobby ist. Aber es ist sehr ertragreich und entwickelt sich so wie ich es mir wünsche.

Dayal Patterson
Dayal Patterson

Wie bist Du persönlich zum Black Metal gekommen und was bedeutet diese Musik für Dich?

Ich ging noch zur Schule und hörte bereits diversen Metal sowie Death Metal wie zum Beispiel Carcass, Sepultura oder Bolt Thrower. Um das Ganze mal abzukürzen, gab es da auch eine Phase, in der ich nicht so regelmäßig zur Schule gegangen bin, sondern mit Älteren abgehangen habe. Die haben mir dann Black-Metal-CDs ausgeliehen oder auf Kassette überspielt. Ich liebte diese Musik, weil sie so extrem und hart wie Death Metal war, wenn nicht sogar noch extremer und härter, aber mehr musikalische, spirituelle und emotionale Dimensionen besitzt. Von da an, das war so Mitte der 90er, hatte es mich gepackt.

Wie und wo hast Du all die Interviews mit den Bands geführt, die ein ganzes Genre geprägt haben? Hast Du sie alle persönlich getroffen?

Die Umstände der einzelnen Interviews waren sehr unterschiedlich und hingen auch von der jeweiligen Band ab. Da ich in London wohne, hatte ich das große Glück viele der Personen persönlich treffen zu können, da die meisten Bands auch in London spielen. Einige Leute habe ich aber auch in ihrer Heimat besucht, zum Beispiel war ich bei Infernus von Gorgoroth zu Hause in Bergen. Andere Interviews liefen per Skype oder Telefon. Teilweise habe ich sogar Online-Messenger verwendet.

Hat sich Deine Sicht auf den Black Metal geändert, nachdem Du all diese Leute getroffen hast, die evtl. sogar Deine Helden sind bzw. waren?

Sagen wir mal, mein Blick hat sich geweitet. Black Metal hat so viele Facetten, die einem umso mehr bewusst werden, je mehr Künstler man trifft. Ich glaube, ich weiß jetzt einfach viel mehr über die Geschichte, die Entstehung und die Personen des Black Metals als vorher und hoffe die Leser mit auf meine Reise genommen zu haben. Die größte Belohnung für mich war die, dass viele der interviewten Black-Metal-Musiker, die das Buch auch gelesen haben, sich anschließend bei mir gemeldet und bedankt haben, dass selbst sie noch etwas dazulernen konnten, obwohl sie bei der Entstehung des Black Metals beteiligt waren.

Welche Begegnung war Dein persönliches Highlight? Wie ich Deinen Büchern und deiner Facebook-Seite entnehmen konnte, würde ich auf Mysticum tippen. Richtig? Und wenn ich richtig liege, warum?

Das ist wohl die Fanboy-Seite an mir… Der gebe ich mich nicht oft hin, aber Mysticum sind seit jeher eine meiner liebsten Bands, und als ich sie in Norwegen getroffen habe, um sie für „Black Metal – Evolution of the Cult“ und „Cult Never Dies – The Mega Zine“ zu interviewen (das war bevor sie sich wieder zusammengerauft haben), war das etwas sehr großes für mich. In den letzten Jahren habe ich die Jungs näher kennengelernt und Dr. Best kam mich sogar mal in London besuchen, und er hat mir auch bei der ersten England-Show von Cult of Fire am Merchandise-Tisch geholfen. Das war sehr abgefahren und hätte mein 14-jähriges Ich mächtig beeindruckt. Aber um ehrlich zu sein, gab es natürlich noch mehr Highlights: Snorre W. Ruch von Thorns, Blasphemy, Venom, Celtic Frost, Gorgoroth, Darkthrone, Mystifier, Rotting Christ, Sacrilegium oder Strid. Die Liste ist schon recht lang. Mit einigen der Leute hatte ich nur geschäftlichen Kontakt und habe durch das Interview Einblick in ihre Sicht des Black Metals bekommen, aber das ist ja auch das, worauf es bei einem Interview letztendlich ankommt.

Wen hast Du denn noch so auf deiner Liste?

Oh, ehrlich gesagt, hunderte von Bands. Ich habe mich immer nur jeweils mit einer Szene beschäftigt und dabei bereits Norwegen, Polen, 80er Black Metal, Depressive Black Metal und ein paar andere Themenbereiche abgedeckt. Also ich würde gerne noch mit mehr Bands aus Griechenland, Schweden, Finnland, Amerika, Südamerika und anderen Regionen sprechen. Die Zeit ist dabei aber mein natürlicher Feind.

Warum hat es zwei Jahre gedauert, bis die ersten beiden Bücher auf Deutsch erschienen sind? Man hört doch immer wieder, dass Deutschland einer der größten Märkte für Metal, vor allem für die extremen Ausrichtungen ist. Ich meine nämlich auch gesehen zu haben, dass zumindest das erste Buch vorher schon in Russisch oder Polnisch erschien!

Das ist eine sehr gute Frage, die Du vielleicht mal Prophecy Productions und Index stellen solltest, haha… Eine deutsche Ausgabe war wirklich überfällig, da wie Du schon sagst, der deutsche Markt sehr viel Potential hat. Es muss allerdings auch gesagt werden, dass Polen und Russland da gewaltig aufholen. Um ehrlich zu sein, ist Prophecy Productions immer sehr beschäftigt, und zudem wollte man die drei Bücher („Black Metal – Evolution of the Cult“, „Black Metal – Prelude to the Cult“ and „Black Metal – The Cult Never Dies Volume One“) zusammengefasst in nur zwei Büchern veröffentlichen. Sie haben auf jeden Fall einen sehr guten Job gemacht und ich bin sehr zufrieden mit dem Endresultat.

Inwiefern arbeitest Du bei den Merchandise-Artikeln, die über deine Seite zu bekommen sind, mit den entsprechenden Bands zusammen?

Alle Artikel sind in gewisser Hinsicht als Zusammenarbeit entstanden, weil wir mit jeder Band persönlich darüber gesprochen haben, da sie ja auch fast alle für meine Bücher interviewt wurden. Viel interessanter finde ich die Anzahl an exklusiven Designs, die uns zur Verfügung gestellt wurden, und das hat sich immer in direkter Zusammenarbeit mit den jeweiligen Bands ergeben. Wir haben mittlerweile Produkte von Ulver, Mysticum, Beherit, Blaze of Perdition, Loits, Rotting Christ, Necromantia, Dødheimsgard, Sigh, Vulcano, Bal-Sagoth, Koldbrann, Helheim, Hades, Enthroned und anderen. Und darauf bin ich sehr stolz.

Nach vier Büchern und einer Interview-Sammlung im Magazinformat kam zuletzt ein Buch über die Kunst von David Thiérrée. Hast Du Deine Geschichte über den Black Metal zu Ende erzählt? Und was ist das Besondere an David Thiérrée?

Oh, ich glaube, da gibt es noch eine Menge zu erzählen, einfach weil jedes Buch eine Sammlung von Interviews und Geschichten einer bestimmten Szene ist. Solange man interessante Bands zur Verfügung hat, wird man auch stets etwas zu erzählen haben.
Viele Leute denken, in meinen Büchern gebe ich meine persönlich Meinung zu Black Metal ab, aber das würde meine Bemühungen mächtig herunterspielen. Um ehrlich zu sein, versuche ich mich so weit es geht aus den Büchern herauszuhalten und den Fokus auf jede einzelne Band zu richten, und da gibt es noch einige Bands, die es verdient hätten in meinen Büchern erwähnt zu werden.

Ich möchte meine Bücher nicht immer im gleichen Format veröffentlichen, und das Buch „Owls, Trolls & Dead Kings‘ Skulls – The Art of David Thiérrée“ war ein erster Seitensprung. Es beinhaltet auch den Black Metal, da einige seiner Werke auf Album-Covern verwandt wurden, es driftet aber eben auch in die Kunst ab. Eigentlich könnte man sagen, dass „Cult Never Dies – The Mega Zine“ auch schon ein Seitensprung war, da es Bands beinhaltet, welche nicht zum Black Metal gehören, wie Reverend Bizarre, Indesinence und Bal-Sagoth. Oder auch Illustratoren wie Gareth Elliot und Ester Segarra. Und was David Thiérrée betrifft, ist er momentan wohl der beste Vertreter der dunklen Kunst.

Was man in Zukunft von Cult Never Dies erwarten kann, das sind weitere Bücher, die sich mit Black und Underground Metal beschäftigen werden, aber vielleicht auf eine etwas andere Art und Weise wie die vorherigen.

Für weitere Informationen sowie den Bezug von Büchern und anderen exklusiven Merchandise-Artikeln besucht den Cult-Never-Dies-Webshop.

Die beiden auf Deutsch erschienenen Bücher können beim SPKR/Index Verlag bestellt werden.

After „Lords of Chaos“ I’ve always been looking for more books about black metal, which could bring me deeper into this genre. Thus I became aware of Dayal Patterson, and though his works are only published in English so far, I devoured them. In the course of the recent publication of the first two (to German translated) books through the Index Verlag, I had the possibility to perform an interview with him. A chance I took for real. The cooperation was quick and smooth and we’re happy to present you the following and exclusive interview.

Hi! First of all, thank you for the interview. Hope you are doing well.

Yes thank you! Busy, busy times, but I get bored when it’s not that way so I can’t complain.

I love your books about black metal! How did you start thinking about writing such type of books? There were already some! Weren’t they good enough?

Thank you for the kind words, much appreciated. Well there certainly were a few books available before I started creating mine, but my feeling was that they didn’t tell the story of the creation and evolution of black metal music and culture in an accurate way through the voices of the people involved, and that needed to happen, because more and more people from outside the scene were depicting black metal inaccurately. I didn’t have a burning ambition to write a book about black metal particularly, but I was waiting for someone who’d been in the scene for a while to create black metal books that would talk to all the relevant artists and not just the same three or four bands from Norway. By 2009 that still hadn’t happened so I decided to do the job myself – if I’d known it would take four years to release the first book I might not have made that decision of course.

You work or worked for Terrorizer Magazine, Metal Hammer Magazine, Decibel Magazine, Record Collector Magazine! How did you get into all these magazines?

Back in the early 2000s I created my own mag/zine called „Crypt“, really out of sentimentality, because print zines were becoming so rare at that point (they’ve made a bit of a comeback in more recent years), having been replaced by webzines and online things. I was also occasionally working as a freelance photographer for Terrorizer and so it was natural to begin writing for them, once I’d found I enjoyed writing a zine.

In the case of Metal Hammer – which I suppose is when I started writing more professionally and frequently – it was a happy accident. I sent them a copy of the second issue of the zine hoping that they would review it and help me spread the word that way – they didn’t review it, but two days later they emailed me saying they had read my Gorgoroth interview and wondered if I’d like to write for them. Everything grew from that point really.

Cult Never Dies is done by yourself. Why did you do an own business for your books and all the merchandise?

Well I founded Cult Never Dies, but I do have other people who work with me now, because there is too much to be done alone. I’m not sure if it’s a business or just a hobby that grew out of control really. But it’s hugely rewarding, and is definitely something that grows in line with my feelings and vision.

Dayal Patterson
Dayal Patterson

How did you personally get into black metal and what means black metal to you?

I was a school kid and already listening to metal/death metal, bands such as Carcass, Sepultura, Bolt Thrower and so on. To cut a long story short, at some point I wasn’t going to school much and started hanging out with some older friends from the local colleges who introduced me to black metal via borrowed CDs and dubbed cassettes. I fell in love with this music because it was as heavy and extreme (if not heavier and more extreme) as death metal, but contained so many more musical, spiritual and emotional dimensions. From that point, in the mid-90s, I was hooked.

Where did you do all the interviews with those big bands that influenced a whole scene? Did you met all personally?

Well the circumstances of the interviews really varied depending on band. I live in London so I was lucky in that sense because so many groups play here and that made it quite easy to do lots of the interviews in person. In some cases I went to visit the people involved in their own country (for example, with Infernus of Gorgoroth I went to his home in Bergen and so on). In other cases I would do via Skype or phone. I even used online messenger services and so on in some cases.

Did your look on black metal changed after meeting all these musicians and maybe personal heroes?

It certainly broadened. I think that black metal has so many different philosophies and musical/artistic ideas within it that the more you dig into it, and the more bands and artists you speak to, the more you realise how much variety, contrast and contradiction exists. So I think I have a much better understanding of the history, the personalities and the evolution of the black metal genre than I did when I started, and hopefully I have been able to bring readers along for that journey. I should also say that one of the most rewarding thing about writing these books is the number of black metal musicians who read them and tell me that they have learnt new things, despite their firsthand involvement in making this music.

What was your personal highlight? As I read in your books and on your Facebook page I think I could be the interview with Mysticum! Right? And if I’m right, why?

That’s kind of the fanboy side of me I guess… I don’t indulge this too often, but Mysticum has always been one of very favourite bands so to be able to track them down in Norway (which occurred before they were active again) and then interview them, both in the „Black Metal – Evolution of the Cult“ book and the „Cult Never Dies – The Mega Zine“ book was very rewarding. Over the last few years I have got to know the guys pretty well, Dr. Best even coming to stay with me in London and helping on our merch table when we put the Cult Of Fire debut UK show. That is pretty surreal and would definitely impress the 14 year old me. But to be honest, there have been too many highlights to mention: Snorre Ruch of Thorns, Blasphemy, Venom, Celtic Frost, Gorgoroth, Darkthrone, Mystifier, Rotting Christ, Sacrilegium or Strid. The list goes on and on. Some of the people I’ve interviewed I only have a professional relationship with, but doing the interview has given me a better insight into their outlook on music and the world. I suppose at the root of it, that’s always the aim.

Who is still on your list?

Oh hundreds of bands really. I have been exploring each scene one at a time, having so far covered Norway, Poland, 80s black metal, depressive black metal and some others in some detail. So I would like to talk to more bands from Greece, Sweden, Finland, the US, South America and many other territories. Time is the only enemy really.

Why did it take two years for a German version of the first two books? Everybody is talking about how big metal and extreme metal in Germany is. On the other side I think there was a Russian or Polish version before the German!

This is a good question and one that you would have to ask Prophecy Productions and Index I think, haha… A German edition is somewhat overdue because, as you say, there is such a big potential audience, although it must be said that the translated books have really flown in Poland and Russia too. To be fair Prophecy are always fairly busy and I think they wanted to release the two three books („Black Metal – Evolution of the Cult“, „Black Metal – Prelude to the Cult“ and „Black Metal – The Cult Never Dies Volume One“) together in two books. In any case, they have done a very good job with the editions and I’m very happy with the finished result.

Was there collaboration with the bands for the merchandise available on your page?

Actually almost all of them represent a collaboration in some respect, because we have dealt with every band directly and in almost every case the bands involved have also been interviewed in the books. What has made things more interesting for me is the number of bands who have made exclusive designs available on our site, these always being created in direct collaboration with members of the bands. So far we have released shirts and hoodies for Ulver, Mysticum, Beherit, Blaze Of Perdition, Loits, Rotting Christ, Necromantia, Dødheimsgard, Sigh, Vulcano, Bal-Sagoth, Koldbrann, Helheim, Hades, Enthroned and more, and it’s a list I’m really proud of.

After four books and one interview collection as a magazine came a book about the art of David Thiérrée. Is your story about black metal told to the end? And what is fascinating about David Thiérrée?

Well I think there is a lot more to be said about black metal, simply because each book is a collection of interviews and history of different scenes, so unless you run out of good bands you can’t really run out of stories to tell. I think people who haven’t read my books imagine that they are simply me giving my thoughts on black metal in each book, which would be a pretty pointless endeavour. In fact, I tend to remove myself quite a lot from the writing and focus on giving space for the bands involved and there are plenty more bands who deserve to be included.

Having said that, I don’t want to just write books in the same format all the time and the David Thiérrée book „Owls, Trolls & Dead Kings‘ Skulls – The Art of David Thiérrée“ was our first book that took a sidestep, in the sense that it did feature black metal context (since some of the works were used as black metal album covers) but also moved into the art realm. In fact, one can say that the „Cult Never Dies – The Mega Zine“ book was also a slight sidestep, because it featured non-black metal acts such as Reverend Bizarre, Indesinence and Bal-Sagoth and visual artists Gareth Elliot and Ester Segarra. As for what is so fascinating about David Thiérrée, I would answer that he is one of the best of the dark artists out there today.

So in conclusion what you will see from Cult Never Dies in the near future are more books that dig deeper into the black/underground metal scene, but perhaps from slightly different angles than we have done previously.

For more information, as well as the purchase of books and other exclusive merchandise, visit the Cult Never Dies online shop.

The two books published in German can be ordered from SPKR/Index Verlag.