Wychwood Brewery (Brauereiempfehlung)

Wychwood Brewery

Once upon a time…

Quatsch, die Wychwood Brewery, die sich in einigen Hinterhöfen von Witney (das liegt bei Oxford) versteckt hält und auch nach dreimaligem Ansteuern immer wieder einen Besuch wert ist, existiert natürlich immer noch. Wie ich bereits in der Bierempfehlung zum Hobgoblin Gold angedeutet hatte, macht es unheimliche Freude sich mit Kobolden, Vogelscheuchen, Hexen und allerlei krautigen Kreaturen zu umgeben.

Wychwood Brewery Mirror

Entstanden ist die urige Brauerei im Jahre 1983, nachdem der englische Brauer Paddy Glenny (der in Deutschland gelernt hatte) die „Clinch’s Brewery“ übernahm und sie zu „The Eagle Brewery“ umbenannte. Erst zwei Jahre später, als Chris Moss zwecks Produktionssteigerung hinzu stieß, wurde daraus die „Wychwood Brewery“ – benannt nach dem an der Stadt angrenzenden, mittelalterlichen Wald namens „Wychwood Forest“. Bei einer Brauereiführung vor einigen Jahren wurde uns auch zuteil, wie der Name des Hobgoblin Bieres entstanden ist: Im Jahre 1988 haben die beiden Brauer ein Ale, das zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht seinen Namen besaß, für eine Hochzeit gebraut. Nach den Feierlichkeiten wurden ein paar übrige Fässer zum Markt gebracht, wo das Ale starken Anklang fand. Als ein Fässchen unbeobachtet war, muss während dieser Zeitspanne jemand (Oder vielleicht doch Etwas?) einen Kobold darauf gezeichnet haben. Dieses Konzept wurde aufgegriffen und für weitere Bierkreationen genutzt.

Die Örtlichkeit der Brauerei hat sich nicht verändert, dafür gibt es aber mittlerweile nicht nur einen kleinen Shop, sondern auch noch einen Raum für Merchandise (mit koboldigen T-Shirts, Bieröffnern usw.) sowie einen weiteren für ein ganzes Sortiment an Bieren.

Wychwood Brewery Store
Wychwood Brewery Store

 

Vor ein paar Jahren war die Brauerei noch unabhängig, was für britische Biere (glaube ich zumindest) relativ selten zutrifft. Mittlerweile kann man aber auf dem Label des Bieres erkennen, dass sie zur Marston’s PLC gehören. Schade, aber das schmälert trotzdem nicht den Geschmack der Biere.

Empfehlen kann ich das Hobgoblin Gold und das Scarecrow (Organic Pale Ale). Zur Winterzeit schmeckt auch das Bah Humbug (das Label ist analog zur Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens gestaltet) einfach nur herrlich, das mit weihnachtlichen Gewürzen wie z. B. Zimt eingebraut ist. Nicht unbedingt etwas für Reinheitsgebotverfechter, aber das wäre doch auch ziemlich öde, oder nicht?

Afraid you might taste something Lagerboy?

Adresse der Brauerei:
Eagle Maltings 10-12
The Crofts
Witney OX28 4DP
Vereinigtes Königreich

Webseite:
www.wychwood.co.uk