Interview mit Mavorim (P.)

Mavorim Interview
Erst kürzlich bin ich auf die noch junge, aber kaum bekannte Underground-Schwarzmetall-Band Mavorim aufmerksam gemacht worden. Und da mir ihre Veröffentlichungen, das Split-Tape „Momento Mori“, die Demo-Aufnahme „Heimkehr“ sowie die aktuelle EP „Der König ist tot“, auf Anhieb sehr gefielen, beschloss ich mich etwas näher mit diesem Projekt zu beschäftigen. Und was liegt näher, als den Künstler selbst direkt anzusprechen und ihn nach seiner Motivation zu fragen. So erfährt man meistens genau das, was man auch wissen möchte. Oder, wie es hier der Fall ist, auch Unerwartetes. So habe ich aus dem Gespräch mit P. gelernt, dass man hinter bestimmten Sachverhalten oder Symboliken nicht unbedingt die allgemein gültigen Bedeutungen finden muss, denn manchmal können selbst starke Symbole auch nicht sprechend und einfach nur wegen ihrer ästhetischen Formgebung benutzt werden. Für viele sicherlich undenkbar, für freie, von jeglicher Konvention losgelösten Geister aber gängig und logisch. Manchmal ist es also doch nicht verkehrt, einfach nur der Musik zu lauschen und diese auf sich wirken zu lassen, anstatt sich den Kopf über irgendwelche Hintergründe zu zerbrechen. Letztendlich ist die subjektive Bedeutung, die man als Hörer selbst der Musik beimisst, immer noch die wichtigste, möchte ich behaupten.

Sei mir gegrüßt P.! Wie läuft’s denn so im schwärzesten Underground? Diesem bist Du mit Deiner Band Mavorim doch entsprungen, oder? Was mich zunächst interessieren würde: Wie kamst Du dazu, Mavorim als dunkle Einzelhaftzelle zu gründen? Bist Du ein notorischer Alleingänger? Gab es zu der Gründungszeit der Band keine geeigneten Mitstreiter in Deiner Umgebung? Oder hängt es womöglich mit der Authentizität des Black Metals zusammen, heißt, dass niemand authentisch genug war, um bei Dir mitmischen zu dürfen? Und wenn wir schon dabei sind: Wie authentisch muss Black Metal für Dich sein bzw. wie authentisch lebst Du diesen mit Mavorim aus? Lebst Du auch nur von Schwarzwurzel, Schwarzbrot und schwarzer Johannisbeermarmelade?

Grüße! Bei mir läuft alles zur vollsten Zufriedenheit.

Die Idee, ein Soloprojekt auf die Beine zu stellen, entstand schon in der Zeit vor Mavorim. In der Region aus der ich komme, war Black Metal für viele uninteressant, und somit kam es auch nie zur Gründung einer Black-Metal-Band mit anderen Musikern. Um überhaupt musikalisch tätig zu sein, habe ich damals den Gesang bei verschiedenen Death-Metal-Bands übernommen. Doch nach einer gewissen Zeit haben mich meine damaligen Band-Kollegen mit ihrem Output und ihrer Einstellung zur Musik einfach nur angewidert. Es war oberflächlich, langweilig und in meinen Augen nichtig. Ich denke, mit den richtigen Mitstreitern ließe sich musikalisch viel machen, egal ob mit Mavorim oder einer anderen Kapelle. Leider sind diese Leute rar gesät, und die wenigen, die ich kenne, sind so weit verstreut, dass das Proben jedes Mal mit einer Reise quer durch ganz Deutschland verbunden wäre.

Authentizität im Black Metal halte ich für wichtig. Es gibt beispielsweise immens viele Bands, die über die Verbundenheit zur Natur texten, aber höchstens einmal im Jahr auf einer Grünfläche im Stadtpark herumlungern und nicht mal eine Birke von einer Fichte unterscheiden können. Andere propagieren dagegen Misanthropie und Einsamkeit, gehen aber jedes Wochenende mit ihrem Gefolge in die Klubs, um zu feiern. Ein Musiker sollte hinter dem stehen, was er mit seiner Musik transportiert, und die Themen, Phantasien und Gedanken mit seiner Persönlichkeit verbinden können. Vor allem im Black Metal, der so oft als „echt“ sowie „unverfälscht“ bezeichnet wird, sollte diese Einstellung vertreten sein. Leider ist vieles in diesem Genre zu einem Image-Wahn heruntergekommen. Viele versuchen durch den Black Metal ihren Existenzen einen Sinn zu verschaffen und sich als etwas darzustellen, was sie nicht sind und unmöglich sein können. Das gilt nicht nur für den Black Metal, sondern auch für das ganze Leben im Allgemeinen.

Wer sich also auf Deinen Black Metal einlässt, der kann felsenfest davon ausgehen, dass dieser für Dich eine grundlegende Lebenseinstellung darstellt und nicht nur als ein künstlerisches Stilmittel genutzt wird? Bist demnach ein Überzeugungstäter und nicht jemand, der sich stets nach dem Wind richtet? Deine Musik verspürt zumindest den nötigen Ernst, weshalb ich sogleich unbewusst (denn das lässt sich nur schwer in Worte fassen) von ihr fasziniert war. Sie ist wirklich kraftvoll, und alleine schon aus diesem Grund müsste sie eigentlich alle Black-Metal-Anhänger ansprechen. Dennoch: Mavorim scheint selbst im Underground noch nicht wirklich bekannt zu sein. Woran liegt’s? Zu wenig Support? Kann man heute ohne Support überhaupt noch als Black Metaller bestehen, oder ist es nicht sogar wünschenswerter, dass die potentiellen Hörer einen selbstständig in der dunklen und gut versteckten Einsiedlergrube aufspüren? Dadurch offenbaren sie doch dieselbe authentische Gesinnung, oder?

Black Metal stellt für mich keine Lebenseinstellung dar. Dafür ist das Leben viel zu facettenreich. Wer sich jedoch auf meine Musik einlässt, der kann sich sicher sein, dass alles aus Überzeugung produziert wird.

Über zu wenig Support kann ich mich nicht beklagen. Ich denke, einen großen Anteil an der Unbekanntheit von Mavorim ist der Tatsache zuzuschreiben, dass ich selbst relativ wenig Promotion mache, selten etwas release und (noch) keine Live-Auftritte gebe. Zudem liegt es mir fern, mein Material den Leuten aufzuzwingen. Da ist es mir doch lieber in der dunklen Einsiedlergrube aufgespürt zu werden. Das soll nun aber nicht heißen, dass ich mich nicht über Support von außen freue, geschweige denn ablehne.

Doch worauf basiert Deine Überzeugung? Thematisch bearbeitest Du einen vielfältigen Ackerboden, würde ich behaupten, wobei Tod und Hass stark als feste Konstanten in Deinen Werken hervorstechen. Bei der Encyclopaedia Metallum werden aber auch noch Aspekte wie Mord, paranormale Aktivitäten, Paganismus und deutsche Folklore genannt. Kannst Du dem so zustimmen?

Um diese Frage ordentlich zu beantworten, müsste ich viel zu tief in meiner Persönlichkeitskiste graben…

Dem, was bei den Metal Archives geschrieben steht, kann ich größtenteils zustimmen, wobei es bei einigen Texten schwierig ist, sie auf einen einzelnen Themenbereich festzunageln.

Nun, wenn es zu persönlich ist, musst Du Dich natürlich hier nicht offenbaren. Weshalb aber die verschiedenen thematischen Facetten und zu welchen tendierst Du am meisten? Und was hat es mit dem Logo-Wechsel auf sich? Wieso der Umschwung auf Totenköpfe? Der Schriftzug mit dem Vollmond und den Bäumen von den ersten beiden Narbentage-Tapes war doch irgendwie runder und stimmiger. Durchaus möglich, dass andere Hörer es auch so sehen. Hast Du dazu irgendwelche negativen oder vielleicht auch positiven Reaktionen vernommen? Ein Logo ist ja schließlich ein sehr gewichtiges Aushängeschild einer Band, das dem Betrachter viele indirekte Informationen auf einen Blick vermitteln kann.

Es gibt vieles was mich interessiert und auch inspiriert, deswegen auch die verschiedenen thematischen Facetten. Zu welcher ich mehr oder weniger tendiere, kann ich nicht sagen. Das Gute daran ist, dass etwas mehr Abwechslung im Schreibprozess herrscht und man sich nicht großartig einschränken muss.

Das alte Logo war schon sehr gut gemacht, aber leider hatte es mich relativ schnell gelangweilt, womit ich aber nicht den Künstler kritisieren möchte. Es drückte nach meinem Empfinden nicht wirklich das aus, was Mavorim verkörpert. Die Totenköpfe sind von dem großartigen Künstler Hans Holbein dem Jüngeren (Anm. d. Red.: Einer der bedeutendsten deutschen Renaissance-Maler) inspiriert. Ich war schon immer von seinen Totentanz-Holzschnitten begeistert und von daher kam mir die Idee mit den Schädeln. Reaktionen habe ich bisher ausschließlich auf das aktuelle Logo bekommen, und diese waren durchweg positiv. An dieser Stelle ein großes Lob an den Herrn von Pest Designs!

Kann es vielleicht sein, dass das alte Logo die Hörer evtl. auf eine falsche Fährte führte, wenn es nicht das verkörperte, wofür Mavorim steht? Von so einem Logo würde ich eigentlich einen sehr naturinspirierten Black Metal, vielleicht auch mit paganem Hintergrund erwarten…

Darüber mache ich mir keine Gedanken…

Nun gut, doch wenn ich mir nun Dein aktuelles Tape „Der König ist tot“ anhöre, so ist dieses meinem Empfinden nach ganz klar mit einem leichten paganen Anstrich versehen. Auch eher unbeabsichtigt? Zu diesem Tape hätte das alte Logo vielleicht doch etwas besser gepasst… Und auch der Einsatz der klaren Stimme beim Song „Das alte Blut“, die übrigens wirklich gut klingt und deine Musik auf einen neuen und höheren Level hievt, erinnert mich an Bands wie z. B. Wintarnaht. Der Titeltrack hat mich sogar etwas an Riger erinnert. Sind da irgendwelche absichtliche Parallelen vorhanden?

Dieser heidnische Anstrich war gewollt. Absichtliche Parallelen zu den von Dir genannten Bands sind keineswegs vorhanden, zumal ich nicht stark mit deren Material vertraut bin. Der Klargesang war eigentlich nicht geplant und entstand aus einer reinen Laune heraus. Umso mehr freue ich mich, positive Rückmeldung darauf zu bekommen.

Wird der Klargesang demnach ein fester Bestandteil Deiner weiteren musikalischen Entwicklung bleiben? Wenn er Dir doch so leicht von den Lippen kommt, wäre es doch ein Jammer, dieses Talent verdorren zu lassen. Ich für meinen Teil würde mir mehr davon zukünftig wünschen!

Der Klargesang wird wie bei der EP „Der König ist tot“ nur spontan eingesetzt. Wenn es passt, dann passt es, und wenn nicht, dann eben nicht.

Nochmals zum Thema Logo… Auf Deiner Facebook- wie Bandcamp-Seite ist auch so ein Wappen von einem Löwen mit einem Maschinengewehr im Anschlag oder ein von Granaten umrahmter Totenschädel zu sehen. Klar, Black Metal ist doch irgendwie Krieg gegen alles, doch ich denke, dass viele diesen lieber traditionell mit einem Antikreuz, einer Axt oder der Nagelkeule austragen möchten. So gesehen war das alte Logo doch vielleicht der Band dienlicher gewesen. Meinst Du, dass Antikreuze und Co. mittlerweile ausgelutscht sind? Erklärungsbedarf…

Haha, das Logo-Thema hat es Dir aber angetan. Das aktuelle Logo und die Wappen sagen alles aus, was gesagt werden muss. Ob nun ein Baum, ein Schädel oder ein Mond bzw. die Themen Heidentum, Natur, Tod etc. mehr oder weniger aussagekräftig sind, das sei dahingestellt. Das eigene Empfinden und auch die unterschiedlichen Geschmäcker sind dabei ausschlaggebend. Natürlich sind die meisten Symbole bereits ausgelutscht. Jedes Symbol, welches im Black Metal herumgeistert, ist schon in tausendfachen Ausführungen verwendet worden. Ich denke aber nicht, dass dies schlimm ist, und ich würde auch nicht sagen, dass man irgendetwas daran ändern muss.

Mavorim Interview

Just neulich ist mir ein aktuelles Bild von Dir aufgefallen, mit einer dunklen Kapuze. Dies hat mich direkt an so moderne Black-Metal-Bands wie Mgła oder Midnight erinnert. Diese Bands wirst Du wohl kennen, oder? Möchtest Du in gleicher Ecke mit solchen Band gesehen werden, oder eiferst Du denen womöglich nach? Siehst Du Mavorim demnach als ein eher modernes Black-Metal-Projekt an, eines, welches sich auch mit dem Weltgeschehen unserer Zeit beschäftigen möchte? Du streust auch schließlich viele kleine Ambient-Stücke zur Auflockerung der Atmosphäre regelmäßig ein, was Deiner Musik ebenfalls einen moderneren Stempel aufdrückt.

Man erkennt es zwar nicht gut, aber diese Kapuze ist eigentlich eine Sturmhaube. Mgła und Midnight kenne ich, aber ich eifere keiner der Bands in irgendeiner Weise nach, noch ist es mir wichtig, ob ich in der gleichen Ecke gesehen werde. Ob Mavorim nun modern oder altmodisch erscheint, spielt für mich keine große Rolle. Ich beschäftige mich mit vergangenen Sachverhalten als auch mit gegenwärtigem Weltgeschehen. Beides hängt unweigerlich zusammen, und deswegen kann man es schwer separieren. Die Texte lesen sich teilweise nach etwas Altmodischem oder Vergangenem, behandeln aber ein Thema, welches mit dem aktuellen Weltgeschehen zusammenhängt.

Dass die Ambient-Stücke die Atmosphäre etwas auflockern, das sehe ich genauso. Jedoch denke ich nicht, dass diese der Musik einen modernen Stempel aufdrücken. Ambient-Stücke gibt es in diesem Genre ja auch schon seit eh und je, und sie sind keine Erscheinungen der Moderne.

Okay, da auch Mgła oder Midnight Dich nicht mal zu tangieren scheinen, kriegst Du nun die absolute Standardfrage zum Futtern: Welche Bands würdest Du als Deine Einflüsse ansehen und wieso? Zum Thema Ambient-Stücke möchte ich noch anmerken, dass Du natürlich Recht hast. Doch Du beschränkst Dich nicht nur auf ein Intro oder so, und die meisten Deiner Ambient-Ergüsse lassen keine alten Ruinen oder verschneiten Wälder vor meinem geistigen Auge erscheinen, sondern eher eine zerbombte Neustadt… Das mag mitunter vielleicht auch mit dem neuen Logo zusammenhängen, wo wir schon mal beim Thema Logo waren oder immer noch sind, haha…

Moonblood, Luror, Circle of Dawn, Wolfsmond, Satanic Warmaster, um nur einige zu nennen, sind Bands, die mich inspirieren. Es gibt aber auch Bands jenseits des Black Metals, welche mich beeinflussen wie beispielsweise Sturmpercht oder Arditi. Weshalb mich die genannten Kapellen beeinflussen/inspirieren, liegt einfach gesagt daran, dass sie Musik machen, die mich bewegt.

Was die Ambient-Stücke betrifft, da spielt natürlich wieder das Auge bzw. das Ohr des Betrachters eine große Rolle. Zerbombte Neustadt ist auch gut… Braucht keiner…

Was braucht keiner? Die Städte oder deren Zerstörung? Was würde Dir mehr zusagen?

Was ich damit eigentlich aussagen möchte, ist folgendes: Das Problem, das ich sehe, liegt vielmehr in der Fragestellung, wer die Städte bevölkert und regiert. Sie verkommen mehr und mehr zu einem Sammelbecken für Gesocks und repräsentieren fast nichts mehr davon, was unsere Heimat ausmacht. Natürlich gibt es da Ausnahmen, aber diese sind eher selten.

Eine Frage, die ich jedem Lone Wolf stelle, ist: Spielst Du alle Instrumente auch selber? Oder bedienst Du Dich irgendwelcher digitaler Hilfsmittel? Ich meine, in der heutigen Zeit lassen sich alle Instrumente immer besser imitieren, und anders herum auch traditionell eingespielter Sound dermaßen glatt polieren, das er dadurch schon regelrecht verstümmelt wird.

Ich spiele alle Instrumente selbst, aber das hütet mich nicht vor dem Gebrauch digitaler Hilfsmittel. Für „Heimkehr“ und „Memento Mori“ musste ich das Schlagzeug noch komplett über ein digitales Programm am PC schreiben. „Der König ist tot“ habe ich dagegen auf einem E-Set eingespielt.

Wie sieht die Zukunft von Mavorim aus? Schwarz und düster, gehe ich von aus, oder? Hast Du schon etwas Neues in Vorbereitung?

Ich arbeite momentan an einem Album, kann aber noch nicht sagen, wann es veröffentlicht wird. Es stehen auch noch einige Split-Projekte mit anderen Bands an, aber auch dazu kann ich noch nicht viel sagen.

Wieso hast Du Dich für die veralteten Tapes als Medium für Deine Musik entschieden? Es ist Dir sicherlich klar, dass viele diese womöglich nicht abspielen können, da sie nicht gewillt sind, sich einen Tape-Player für eine Handvoll Kassetten zuzulegen. Ist diese Erkenntnis vielleicht der Grund, warum Du nun „Heimkehr“ in einer kleinen CD-Auflage wiederveröffentlicht hast?

Das Medium Audio-Kassette hat zwar schon ein paar Jahre auf dem Buckel, aber die Nachfrage ist dennoch sehr groß, sogar größer als bei den CDs. Ob die Leute ihr Geld in einen Kassettenspieler investieren oder nicht, interessiert mich ehrlich gesagt überhaupt nicht. Und die CD-Veröffentlichung von „Heimkehr“ kam durch das Angebot eines Labels aus Russland zustande, welches mir gut gefallen hat.

Trotz aller Schwärze und Dunkelheit, die in Deiner Musik zu finden sind: Aus unseren schriftlichen Unterhaltungen würde ich Dich als einen sehr zuvorkommenden und absolut positiven Menschen beschreiben. Denkst Du, dass man, wenn man sich das Negative stets vor die eigenen Augen führt, ein viel besserer Mensch werden kann? Oder anders gefragt: Hast Du Deine dunklen Seiten in die Musik verbannt, damit sie Dir im täglichen Leben nicht im Weg stehen?

Danke, das gebe ich so zurück. Es kommt darauf an, was man als negativ betrachtet. Wenn man sich über kleinere Nichtigkeiten aufregt und sich diese ständig vor Augen führt, verkommt man zu einem jammernden Nichts, an dem das reale Leben vorbeigeht. Ich denke, um ein besserer Mensch zu werden, muss man wieder das aufgreifen, was für den Großteil unserer Vorväter selbstverständlich war. Ehrgefühl, Eigenständigkeit, Treue, Aufrichtigkeit, aber auch ein gesundes Maß an Aggressivität gegenüber denen, die einem Schlechtes wollen. Wenn ich dunkle Seiten an mir habe, dann sind diese bei weitem nicht so düster, verlogen und abartig, wie das, was uns Medien, Schulen und Politik in den Rachen werfen.

P., ich danke Dir vielmals für dieses nette Gespräch! Ich hoffe, dass wir von Mavorim in Zukunft noch weiterhin viel von so gutem Stoff, wie Du ihn bereits fabriziert hast, zu hören bekommen. Halte mich bitte auf dem Laufenden!

Ich danke ebenfalls für das nette Gespräch. Sobald das neue Material fertig gestellt ist, werde ich gerne Bescheid geben.