Das Waldhalla Team

Allen Mitwirkenden gemeinsam ist die Verbundenheit zur Natur, zur metallischen (aber auch akustischen) Klangkunst, sowie die Leidenschaft für gutes Bier. (Verherrlichungen von Saufgelagen oder „Pagan Metal Trunkenbold Beiträge“ sind hier fehl am Platze, da sie nicht mit unserer Intention übereinstimmen. Das möchten wir an dieser Stelle ganz deutlich zum Ausdruck bringen.)

Möglicherweise hat der ein oder andere schon einmal in den Hammerheart Magazinen einen Beitrag von Adam, Chris oder Olli gelesen. Die Idee zu einem eigenen kleinen Mag entstand allerdings vor dem Entschluss von Christian Metzner, die Arbeit am Hammerheart Magazin nach Ausgabe 10 einzustellen. Er hat uns aber auch versichert, dass er auf Waldhalla gern den ein oder anderen Gastbeitrag verfassen würde.

Adam

Adam

Wie bist du zum Metal gekommen?
Als „The Final Countdown“ von Europe zum ersten Mal im Fernsehen anlief, war ich als 10-jähriger Bub auf der Stelle von dieser schnellen Musik infiziert gewesen, habe mich aber da noch nicht wirklich für andere Acts interessiert. Erst etliche Jahre später, 1997 um genauer zu sein, hat dann irgendjemand eine Scheibe von Blind Guardian, ich glaube es war die „Somewhere Far Beyond“, zu unserer Fantasy-Table-Top-Rollenspielsitzung mitgebracht, und von diesem Moment an bin ich unheilbar an das Metal-Fieber erkrankt.

Was war dein erstes Metal-Album?
Da bin ich mir nicht mehr ganz so sicher. Es war entweder „Last Confessions“ von Cemetary, „The Divine Wings of Tragedy“ von Symphony X oder „The Slaughter of Innocence, A Requiem for the Mighty“ von Hecate Enthroned. Letzteres hat mich zumindest erfolgreich auf den Geschmack für „böse“ und dunkle Metal-Spielarten gebracht…

Was sind deine fünf Top-Alben, die immer wieder den Weg in den Schacht deines Players finden?
Da ich nicht ganz so fest an ein oder nur einige wenige Genres gebunden bin, könnte ich mehr als nur fünf Alben an dieser Stelle aufführen. Aber wenn ich eine Auswahl treffen müsste, würde ich mich für die Alben entscheiden, die meinen breitgefächerten Musikgeschmack besonders stark geprägt haben. Im Folgenden sind das: „At the Heart of Winter“ von Immortal, „Stronghold“ von Summoning, „A Blaze in the Northern Sky“ von Darkthrone, „Where at Night the Wood Grouse Plays“ von Empyrium sowie „Bergtatt“ von Ulver.

Was ist dein Lieblingsbier?
Bevorzugt dunkle ungefilterte Keller- und Alt-Biere sowie malzige Schwarzbiere ohne Zuckerzusatz. In der Regel aber alles was mundet, egal ob himmlisch süffig obergärig oder höllisch prickelnd untergärig. Als ehemaliger Tester in einem Bierklub wurden schon so manche Plörren und Schädelformer verköstigt, die mir alsbald den Unterschied zwischen „verdammt gutem“ und „extrem bösem“ Bier sehr deutlich erkennen ließen.

Wie heißt du, wenn du zwanzig Bier getrunken hast?
Ädäm. Definitiv beim Bierklub, wahrscheinlich aus „Ähmm… Ädä… mmm… Kannstä… mir… mal… den… Flaschenöffneeer… reichen?“ abgeleitet. Dieser Prozess wird fachmännisch als „Lebendige Sprache“ bezeichnet.

Was machst du beruflich und was sind deine anderen Interessen, abgesehen von Waldhalla?
Bin ausgelernter Technischer Zeichner. Es ist zwar ein stinklangweiliger und nicht wirklich kreativer, aber ein doch sehr entspannter Beruf. Ansonsten stehe ich regelmäßig auf den Matten eines Dōjōs, wo das Bujinkan Budō Taijutsu, besser als Ninjutsu oder Ninpō bekannt, gelehrt und trainiert wird. Seit meiner letzten Rückkehr aus Japan nun auch als Trainer (Shidōshi-hō) und offizielles Mitglied des Shidōshi-kai unter der Leitung von Sōke Hatsumi Masaaki. Falls mir mein Familienleben noch etwas ungenutzte Freizeit übrig lässt, beschäftige ich mich ebenso wie Olli noch etwas mit Retro-Videospielen.

Kontakt:
adam[at]waldhalla.com

Facebook Bandcamp

Alex aka Horda Wolf

Alex aka Horda Wolf

Wie bist du zum Metal gekommen?
Schon in meiner Kindheit wurde ich mütterlicherseits musikalisch durch Bands wie Black Sabbath, Deep Purple, Led Zeppelin etc. geprägt. Schnell war mir klar: Du wirst Musiker! In der frühen Jugend hatte ich vornehmlich ältere Freunde, und da ich ja zumindest durch oben genannte Bands schon mal ein Verständnis für härtere Musik mitbrachte, lief der Einstieg fließend. Die Einstiegsdrogen haben aber irgendwann nicht mehr ausgereicht, um meine Sucht zu befriedigen. Ich ackerte mich durch traditionellen Heavy und Power Metal, und durch das Interesse an Geschichte und Mythologie stieß ich dann recht schnell auf den Schwarzmetall und seine Abspaltungen in Richtung Pagan, aber auch auf akustische Musik, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzt. So blicke ich heute auf eine ruhmreiche Metalhörerkarriere von nunmehr fast 14 Jahren zurück.

Was war dein erstes Metal-Album?
Manowar „The Triumph of Steel“. Was ein geiles Album! Bis heute bin ich ein großer Manowar-Fan und lasse mir das auch nicht madig reden. Im Bereich Pagan waren es Odroerir mit „Götterlieder“.

Was sind deine fünf Top-Alben, die immer wieder den Weg in den Schacht deines Players finden?
Forefather – Steadfast, Bathory – Hammerheart, XIV Dark Centuries – Jul, Slavland – Tarcza Svaroga, Menhir – Ziuwari

Und ganz viel Manowar und Running Wild.

Was ist dein Lieblingsbier?
Stara Cervisia ausm Netto. Ansonsten trink ich alles außer fränkisches Schmäußbräu…

Wie heißt du, wenn du zwanzig Bier getrunken hast?
Die Frage müsste heißen: Wie heiße ich wenn ANDERE zwanzig Bier getrunken haben. Aufgrund meines Künstlernamens „Horda“ werde ich zumindest vom einheimischen Freundeskreis dialektbedingt „Hoadö“ genannt.

Was machst du beruflich und was sind deine anderen Interessen, abgesehen von Waldhalla?
Beruflich bin ich im sozialen Bereich tätig. Derzeit arbeite ich in einem Kindergarten. Also Kleintierbändiger… Meine Hauptinteressen sind europäische vorchristliche und mittelalterliche Geschichte, germanische, nordische, keltische sowie slawische Mythologie, Volksglaube und Brauchtum in Deutschland… Könnte noch mehr aufzählen, aber ich denke, das sind die hier relevantesten Themen. Außerdem bin ich Texter, Gitarrist und Sänger bei Waldtraene – heidnische Liedkunst aus dem Harz.

Kontakt:
alex[at]waldhalla.com

Facebook

Andy

Andy Oliver

Wie bist du zum Metal gekommen?
In meiner Kindheit war die New Wave of British Heavy Metal auf dem Höhepunkt, und die älteren Kids trugen Jeansjacken mit riesigen Back-Patches auf dem Rücken. Eines dieser Patches, an den ich mich mit Staunen erinnere, war der von Iron Maidens Album „Killers“, wo Eddie eine Axt hält. Dabei dachte ich: Wie unglaublich! Ich habe diese Metal Kids gefürchtet und respektiert, weil sie härter und frecher waren, sie hatten einfach einen Standpunkt. Ich wollte einer von ihnen sein. Es war an einem Sonntagnachmittag, ich lag in der Badewanne und nahm die laut aufgedrehten britischen Top 40 auf Kassette auf, und als „She Sells Sanctuary“ von The Cult lief, war ich von Ehrfurcht ergriffen. Die Dunkelheit, die Gitarren, es bewegte mich sogleich und zog mich in seinen Bann. Und dann lief Billy Idols „Rebel Yell“. Dies war die Musik, von der ich ein Teil sein wollte. Dann, am nächsten Montag in der Schule, zog es mich direkt zu den Metalheads, und es gab kein Zurück. Eine Woche später trug ich eine Jacke mit Twisted Sister auf dem Rücken…

Was war dein erstes Metal-Album?
Motörhead – Iron Fist

Was sind deine fünf Top-Alben, die immer wieder den Weg in den Schacht deines Players finden?
Dead Can Dance – Within the Realm of the Dying Sun, The Black Angels – Passover, The Cure – Disintegration, Danzig – Danzig II – Lucifuge, W.A.S.P. – Inside the Electric Circus

Was ist dein Lieblingsbier?
Black Sheep (gebraut in Masham, Yorkshire)

Wie heißt du, wenn du zwanzig Bier getrunken hast?
Norman Bates

Was machst du beruflich und was sind deine anderen Interessen, abgesehen von Waldhalla?
Ich bin Webdesigner und Ahnenforscher. Ich lese außerdem eine Menge klassischer Literatur über nordische und keltische Mythologie sowie Spiritualität. Ich gehöre keiner Religion an – ich will nur stets der Natur näher kommen. Ich habe zwei Bands: The Silent Nameless, eine Mischung aus nordisch keltischem Dark Ritual Folk und ein neoklassisches Projekt namens Feverland, welches hauptsächlich aus Filmmusik und Kompositionen besteht.

Kontakt:
andy[at]waldhalla.com

Facebook

Chris

Chris

Wie bist du zum Metal gekommen?
Ein böser langhaariger Besucher der Geburtstagsparty meiner Schwester war schuld – ich glaube, das war so um 2000 rum.

Was war dein erstes Metal-Album?
Um die Antwort zur ersten Frage hier fortzusetzen: Er brachte die „Brave New World“ von Maiden mit.

Was sind deine fünf Top-Alben, die immer wieder den Weg in den Schacht deines Players finden?
Vinterland – Welcome My Last Chapter, Draugnim – Northwind’s Ire, Insomnium – Shadows of the Dying Sun, Amon Amarth – Once Sent from the Golden Hall, Iron Maiden – Brave New World

Was ist dein Lieblingsbier?
Ach herrje! Um die Frage konkret auf eine Biersorte zu beschränken, müsste ich lügen. Deshalb: Malzaromatische Biere. Innis & Gunn liebe ich und freue mich jedesmal, wenn ich es auf der Insel irgendwo frisch gezapft genießen kann.

Wie heißt du, wenn du zwanzig Bier getrunken hast?
Das muss derjenige entscheiden, der mich so erlebt!
Olli hat das wohl schon hinter sich. Siehe unten.

Was machst du beruflich und was sind deine anderen Interessen, abgesehen von Waldhalla?
Ich bin Mediendesigner, aber auch in der Frontend-Entwicklung tätig. Ich fotografiere gern in der Natur, werkel sehr gerne mit Holz in meiner Werkstatt und koche auch mal gern – obwohl ich das laut meiner Frau wohl zu wenig tue. Weitere Interessen sind Naturglaube und Heidentum.

Kontakt:
chris[at]waldhalla.com

Facebook Bandcamp

Olli

Olli

Wie bist du zum Metal gekommen?
Wahrscheinlich wie die meisten: Ich kannte da jemanden, der diese Musik für sich entdeckt hatte und nun bereit war einen neuen Jünger in die Lehren des Metals einzuweihen. Also im Grunde bin ich da irgendwie reingeschlittert…

Was war dein erstes Metal-Album?
Erstes „düsteres“ Album war die „Elodia“ von Lacrimosa. Eher weniger Metal. Aus dem schwermetallischen Bereich waren die ersten beiden Alben zeitgleich: „Crimson“ von Sentenced und „Infinite“ von Stratovarius.

Was sind deine fünf Top-Alben, die immer wieder den Weg in den Schacht deines Players finden?
Fünf Stück? Ich hab doch nur vier Alben… Nein, Scherz beiseite. Mir fällt es extrem schwer aus all der Musik ein paar Favoriten herauszugreifen. Vielleicht weil das, was mir gerade gefällt, stimmungsmäßig ziemlich großen Schwankungen unterliegt.

Was ist dein Lieblingsbier?
Alle! Na ja, hier gilt das Gleiche wie bei der Musik. Ein wirklich schlechtes Bier habe ich erst zweimal getrunken (die waren dann aber auch richtig mies). Ein wenig leichter fällt es mir hier allerdings schon: Sowohl Andechs als auch Störtebeker und Wychwood haben mich mit ihren Bieren bisher nicht enttäuscht.

Wie heißt du, wenn du zwanzig Bier getrunken hast?
Olk. Ich war aber auch schon Frewel der Mooswanderer und Outback Olli.

Was machst du beruflich und was sind deine anderen Interessen, abgesehen von Waldhalla?
Ich bin Mediengestalter im Namen der Gerechtigkeit. Oder so. Wenn nach heldenhafter Aufopferung für die Familie noch ein bisschen Freizeit zu ergattern ist, dann versuche ich mich seit Kurzem im Programmieren von Computerspielen. Allgemein ein Thema, das mich fasziniert – vor allem die Spiele, die man heute „retro“ nennt. Viel Zeit verbringe ich in Wald und Flur und versuche mir die Frischluft um die Nase wehen zu lassen. Gerne auch mit dem Fotoapparat in der Hand und dem Auge am Sucher. Wenn dann noch ein paar Minuten übrig sind, stecke ich die Nase in ein gutes Buch.

Kontakt:
olli[at]waldhalla.com

Facebook Bandcamp

Gastschreiber & Support

Unser ganz besonderer Dank für tatkräftige Unterstützung gilt folgenden Personen sowie dem treuen Getier:

Annette Heß

Annette

Als Muse und Rezept-Schreiberin ist Annette zusammen mit Hund Joschi immer an der Seite von Chris, um ihm des Öfteren mal den Rücken für die zeitintensive Arbeit an Waldhalla freizuhalten.

Joschi

Joschi

Unser Waldhalla-Hund Joschi ist ein flauschiger, treuherziger Begleiter und stets ein Gute-Laune-Bringer!

Thor Joakimsson

Thor

Thor ist kein unbekannter in der Metal-Szene, hat er doch schon sehr viel bewegt, angeregt, gegründet und mitgestaltet. Und obwohl er mit seinem eigenen Trollmusic-Label bis zu beiden Ohren in der Arbeit steckt, nimmt er sich dennoch gelegentlich etwas Zeit, um einige grüne Zeilen für uns zu Papier zu bringen. Und das wissen wir sehr zu schätzen!

Volker Schönherr

Volker

Ehemaliges Mitglied einer freundschaftlichen Biergesellschaft sowie studierter Historiker und Deutsch-Pauker. Volker hat immer die passenden Antworten auf undurchsichtige Fragen zur neuen Rechtschreibung parat sowie einen wertvollen Biertipp intus.